Blümchen landet nach langem Kampf auf Platz sieben, Led Zeppelin auf Rang 15 des Rankings von media control. Die neue Nummer eins ist „DSDS“-Gewinner Mehrzad Marashi
Baden-Baden - Der Kampf war hart und lang – doch am Ende hat es nicht gereicht: Die Anti-„DSDS“-Kampagnen auf Facebook, StudiVZ und Co. mussten sich Mehrzad Marashi, dem Gewinner von „Deutschland sucht den Superstar“ geschlagen geben. Sie schafften es nicht, ihre Favoriten an die Spitze der media control Single-Charts zu platzieren. So landet Blümchen mit „Boomerang“ an siebter Stelle, Led Zeppelin mit dem Klassiker „Stairway To Heaven“ auf Platz 15.
media control Geschäftsführerin Ulrike Altig betont: „So einen spannenden Dreikampf hat es noch nie gegeben. Am Ende siegte Mehrzad Marashi dann aber doch mit deutlichem Vorsprung.“ Der Sänger stürmt mit „Don’t Believe“ direkt an die Pole Position und vertreibt Vorwochensiegerin Lena Meyer-Landrut auf Rang zwei. Die Hannoveranerin war mit „Satellite“ zuvor fünf Wochen das Maß der Dinge.
DSDS-Fans halten dagegen - wer schaffts? - ein spannender Kampf um die Spitze der media control Single-Charts ist entbrannt. Wer wird die neue Nummer eins: Mehrzad Marashi, Blümchen oder Led Zeppelin
Ein heißer Kampf um die Spitze der media control Charts ist entbrannt: Wer wird die neue Nummer eins in Deutschland? Die Anti-”DSDS”-Kampagnen, die in Facebook und StudiVZ zum Kauf von Blümchens “Boomerang” und Led Zeppelins “Stairway To Heaven” aufrufen, mobilisieren alle Kräfte für den Endspurt. Doch die Fans von “DSDS-Superstar” Mehrzad Marashi halten vehement dagegen.
Im Moment hat Mehrzad mit “Don’t Believe” die Nase vorn. Aber wie sieht das Endergebnis aus, wenn neben den Downloadverkäufen auch die physischen Verkäufe für die offiziellen media control Charts herangezogen werden? Spannender war das Duell um die Charts-Spitze noch nie.
Reggae-Künstler Gentleman stürmt zum zweiten Mal nach 2004 auf Platz eins der Album-Charts von media control
Baden-Baden - Das Geschenk kommt zwar einen Tag zu spät, trotzdem dürfte Tilmann Otto alias Gentleman nicht traurig sein: Der deutsche Reggae-Star, der gestern seinen 35. Geburtstag feierte, landet mit seinem neuen Album „Diversity“ direkt an der Spitze der Album-Charts von media control. Nach „Confidence“ aus dem Jahr 2004 ist es das zweite Mal, dass Gentleman auf der Pole Position steht.
Ein weiterer Neuling erscheint an vierter Stelle des Rankings: Slash, mit bürgerlichem Namen Saul Hudson, spielte lange Zeit für Guns n‘ Roses und zeigt auf seiner selbstbetitelten Erstlings-Platte, dass er auch als Solo-Künstler mit den ganz Großen mithalten kann.
Ein leichtes Lüftchen trägt Dendemann auf Platz neun: Der Hamburger Rapper zeigt sich „Vom Vintage verweht“ und entert zum ersten Mal in seiner Karriere die Top Ten.
Auf dem Podest rutschen Unheilig eine Position nach unten und finden sich mit „Große Freiheit“ an zweiter Stelle wieder. Die Scorpions können dagegen einen Platz gut machen und holen sich mit „Sting In The Tail“ die Bronze-Medaille.
Singles: Mark Medlock mit „Real Love“ neu auf der Zwei
Dass Ex-„DSDS“-Gewinner Mark Medlock immer für eine Überraschung gut ist, beweist er eindrucksvoll in dieser Woche: Mit „Real Love“ stürmt der Sieger der vierten Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ auf Anhieb auf Platz zwei der Single-Top-100.
Zweitbeste Neueinsteiger sind die kalifornischen Country-Rocker von Train: „Hey, Soul Sister“ erblickt auf Rang acht das Licht der Charts.
Völlig unbeeindruckt von ihren musikalischen Mitstreitern verharrt Lena Meyer-Landrut mit „Satellite“ auch nach fünf Wochen noch an der Spitze. Rang drei geht an Stromae, der mit „Alors On Danse“ auf einer Position tiefer tanzt als vor sieben Tagen.
Baden-Baden - Zweifach-Erfolg für Mehrzad Marashi: Der Popsänger gewann Samstagnacht nicht nur die Casting-Show “Deutschland sucht den Superstar” auf RTL, sondern stellte am Tag darauf gleich einen neuen Rekord auf: Noch nie zuvor verkaufte sich ein Download innerhalb von 24 Stunden so oft wie seine Version des Songs “Don’t Believe”.
Auch den direkten Vergleich mit “DSDS”-Vorjahressieger Daniel Schuhmacher gewann Mehrzad: “Don’t Believe” wurde knapp dreimal so oft heruntergeladen wie “Anything But Love” am ersten Verkaufstag.
Tobias Sammet landet mit seinem Solo-Projekt Avantasia erstmals auf dem Podium der Album-Charts von media control. Der Doppelpack „The Wicked Symphony/Angel of Babylon” debütiert an zweiter Stelle des Rankings.
Egal ob Scorpions-Frontmann Klaus Meine, Kiss-Mitglied Eric Singer oder Ex-Judas-Priest-Sänger Tim „Ripper“ Owens: Auch für die Doppel-LP „The Wicked Symphony/Angel Of Babylon” hat Tobias Sammet wieder zahlreiche prominente Gastmusiker um sich versammelt. Mit seinem Solo-Projekt Avantasia springt der Singer/Songwriter nun erstmals auf das Podium der Album-Charts von media control und lässt die Metal-Oper zum Auftakt an zweiter Stelle erklingen.
Hoch hinaus geht es in dieser Woche auch für Frauenarzt & Manny Marc: Mit „Präs. Atzen Musik Vol.2“ hüpft das Berliner Duo ganze fünf Plätze nach oben und kehrt auf Rang acht noch einmal in die Top Ten zurück.
An der Spitze des Rankings gibt es einen Führungswechsel: Unheilig klettern eine Position empor und können ihre „Große Freiheit“ nun auf dem Gipfel der Hitliste genießen. Vorwochensiegerin Amy Macdonald rutscht mit „A Curious Thing“ zwei Plätze nach unten und muss sich mit Bronze begnügen.
Frauenpower in den Single-Charts
Im Single-Ranking steht geballte Frauenpower an: Für den Song „Telephone“ haben sich Pop-Größe Lady Gaga und R’n'B Superstar Beyoncé zusammengetan – und werden direkt mit Platz drei belohnt.
Weitere Neulinge in dieser Woche sind Frauenarzt & Manny Marc, die mit „Atzin“ auf Rang 18 vorbeischauen. Dahinter geben Belgiens Newcomer Milow und Norwegens Exportschlager Marit Larsen ein gefühlvolles Duett zum Besten: „Out Of My Hands“ landet aus dem Stand auf Position 19.
Trotz harter internationaler Konkurrenz verweilt „Unser Star für Oslo“ ein weiteres Mal auf dem Thron des Rankings. Mit „Satellite“ steht die Hannoveranerin Lena Meyer-Landrut vor Stromae, der wie in der Vorwoche auf Rang zwei mit „Alors On Danse“ die Stellung hält.
Mit ihrem Song „In meinem Leben“ ist Nena bei den Singles die höchste Neueinsteigerin der Woche. Im Album-Ranking holt sie mit ihrer Vorjahresplatte „Made in Germany“ noch einmal eine Top-Platzierung
Baden-Baden - Vor zwei Wochen feierte Nena ihren 50. Geburtstag, jetzt beschenkt sie sich nachträglich selbst: Ihr neuester Titel „In meinem Leben“ schnellt von null auf vier der Single-Charts von media control und ist der höchste Neueinsteiger der Woche. Die Poplegende, die zurzeit durch Deutschland tourt, schafft es zum dreizehnten Mal in ihrer Karriere mit einem Lied unter die besten Zehn.
An achter Stelle des Rankings lässt zum Auftakt Latino-Star Shakira ihre Hüften kreisen: „Gypsy“ ist eine weitere Single-Auskopplung aus ihrem Erfolgsalbum „She Wolf“.
Bei den Podiumsplatzierungen gibt es im Vergleich zur Vorwoche keine Veränderungen: Lena Meyer-Landrut kreist mit ihrem „Satellite“ nach wie vor überirdisch über der Konkurrenz. Dahinter folgen der Reihe nach Stromae mit „Alors On Danse“ und Unheilig mit „Geboren um zu leben“.
Nena mit “Made In Germany” noch einmal auf Platz sechs
Analog zum Single-Erfolg schaut Nena diese Woche auch im Album-Ranking vorbei: Ihre Platte „Made In Germany“, mit der sie im vergangenen Oktober schon einmal auf Platz drei stand, feiert auf Position sechs einen Wiedereinstieg.
Höchster Neuling bei den Alben ist Madonnas „The Sticky And Sweet Tour“. Der Live-Mitschnitt ihres Konzertes im argentinischen Buenos Aires landet aus dem Stand auf Rang elf. Auch die Donots sind diese Woche neu dabei und treten „The Long Way Home“ auf Position 24 an.
An der Spitze verteidigt Amy Macdonald mit „A Curious Thing“ ihren Führungsanspruch. Unheilig steigen noch einmal zwei Positionen und genießen ihre „Große Freiheit“ auf Platz zwei. Abwärts geht es für die Scorpions, die mit „Sting In The Tail“ von der Zwei auf die Drei rutschen.