Jul 07 2010

Lady Gaga siegt bei den All-Time-Downloads

Tag: AllgemeinGerhard @ 12:29

“Poker Face” ist die in Deutschland am häufigsten heruntergeladene Single seit Anfang 2006. Bei den Alben siegt der “Stadtaffe” von Peter Fox

Baden-Baden - Als erste lebende Person zehn Millionen Freunde auf Facebook sammeln? Dieses Kunststück bringt nur Popstar Lady Gaga fertig. Doch die US-Popsängerin hat noch mehr Rekorde zu bieten: Ihr Ohrwurm „Poker Face“ ist in Deutschland der am häufigsten heruntergeladene Song in der All-Time-Hitliste von media control.

Auf Platz zwei des Rankings, das alle Download-Käufe seit Anfang 2006 berücksichtigt, landen Timbaland und OneRepublic mit dem „Keinohrhasen“-Hit „Apologize“. An dritter Stelle meldet sich Lena Meyer-Landrut. „Satellite“ wurde zwar erst Mitte März 2010 veröffentlicht, behauptete sich aber wochenlang an der Spitze der Charts.

DJ Ötzi & Nik P. lassen „Ein Stern (der deinen Namen trägt)“ funkeln und sorgen auf Position vier für Partystimmung. Rang fünf sichern sich Gossip mit „Heavy Cross“.

LP-Downloads: Peter Fox vor Lady Gaga

Bei den LP-Downloads überbietet ein deutscher Künstler die ganze internationale Konkurrenz: Für seinen Longplayer „Stadtaffe“ pausierte Peter Fox bei Seeed für kurze Zeit und sichert sich jetzt die Krone des All-Time-Rankings.

Als wäre eine Spitzenposition nicht schon genug, setzt sich Lady Gaga direkt an die Fersen des Berliners und reiht sich mit „The Fame“ auf der Zwei ein. Bronze bekommt Amy Winehouse mit „Back To Black“.

„King Of Pop“, das Best-of-Album von Michael Jackson, schiebt sich bis an die vierte Stelle vor. US-Popgöre Pink beschließt mit ihrem „Funhouse“ die Top Five.


Jul 06 2010

Velile entert Album-Top-Ten

Tag: AllgemeinGerhard @ 10:42

Die südafrikanische Sängerin Velile springt mit ihrer Debüt-Platte “Tales from Africa” von Rang 28 auf sechs der media control Album-Charts. Auch der “King of Pop” ist wieder zurück

Baden-Baden - Der WM-Song „Helele“ war ihr Sprungbrett, jetzt macht Multitalent Velile neben den Single- auch die Album-Charts von media control unsicher. Die südafrikanische Sängerin, die seit einigen Jahren beim Hamburger Musical „König der Löwen“ auf der Bühne steht, stürmt mit ihrem Debüt-Album „Tales From Africa“ von Platz 28 auf sechs. Popstar Lady Gaga nutzt den Schwung und steigt mit ihrer Erfolgsplatte „The Fame“ von der Zwölf auf die Sieben.

Bester Neueinsteiger in dieser Woche ist das DJ-Duo Blank & Jones. Die beiden Kölner bieten mit „Relax Edition Five“ die passende Entspannungsmusik für warme Sommernächte und steigen auf Position 15 ein. Einen Platz dahinter taucht „King Of Pop“ noch einmal auf. Rund einem Jahr nach dem Tod Michael Jacksons macht sein Best-of-Album sage und schreibe 37 Plätze gut und kommt erst auf Rang 16 wieder zum Stehen.

Auf dem Podium der Hitliste gibt es keine Veränderungen: Unheilig rangieren mit „Große Freiheit“ vor Eminem mit „Recovery“ und Lena mit „My Cassette Player“.

Bei den Singles sorgt ein ehemaliger „DSDS“-Kandidat für Furore. Thomas Karaoglan alias der Checker fürchtet die Castingshow-Konkurrenz nicht und debütiert mit „Checker der Vollstrecker“ auf Platz 18.

Zweitbeste Neueinsteigerin ist Englands Popsternchen Cheryl Cole. Mit nur „3 Words“ schafft sie es aus dem Stand auf Rang 27 der Hitliste.

Analog zur Album-Spitze hat sich auch bei den Top-Singles der Woche nichts getan: Mit „Waka Waka“ von Shakira feat. Freshlyground, „Wavin’ Flag“ von K’naan und „Helele“ von Velile & Safri Duo geben nach wie vor drei Fußball-Hits das Tempo vor.


Jun 29 2010

„Schland“ schafft es unter die besten Vier

Tag: AllgemeinGerhard @ 11:04

Die Studentenband Uwu Lena debütiert mit der „Satellite“-Spaßversion „Schland O Schland“ auf Platz vier der Single-Charts von media control

grSo ist das - kein Sommerloch in der “Sparte” Musik.  Schuld daran natürlich u.a. auch die Fussballweltmeisterschaft, wie Ihr weiter unten lesen könnt.

Übrigens - die aktuellen Charts dieser Woche präsentiere ich Euch am kommenden Freitag (2. Juli 2010) ab 20.00 Uhr in meiner Sendung “Flashback” auf www.newcomerradio.com.

Ausserdem in der Sendung die besten Titel aus der TOP Rotation von Newcomerradio und Rock bis zum abwinken! Seid einfach dabei und gönnt Euch einen geilen Abend. Hier noch einmal der Link für das Kurzzeitgedächtnis:  www.newcomerradio.com .

Was gibt es sonst noch zu berichten - klaro: eine junge Hannoveranerin, die Europa im Sturm erobert. Eine junge Nationalmannschaft, die die Herzen der deutschen Fans und dann vielleicht sogar den Worldcup gewinnt. Das sind die Grundzutaten für das „Satellite“-Cover „Schland O Schland“. Mit ihrem spontan aufgenommenen Titel feiert die Studentenband Uwu Lena zurzeit große Erfolge und schnellt in den media control Single-Charts von null auf vier.

Kurios: Auch Lena ist mit ihrem Grand-Prix-Siegertitel noch in den Top Ten vertreten: „Satellite“ zieht auf Platz neun (Vorwoche: fünf) seine Kreise.

Ansonsten heißt die Chart-Devise einmal mehr: „Fußball vor“. So landen OneRepublic mit „Marchin’ On“, dem offiziellen Song des ZDF zur Fußball-Weltmeisterschaft, zum Auftakt an sechster Stelle.

Das WM-dominierte Podium bleibt im Vergleich zur Vorwoche ebenfalls unverändert: Shakira und die südafrikanische Band Freshlyground führen mit „Waka Waka“ die Hitliste an. Dahinter verharren K’naan mit „Wavin’ Flag“ und Velile & Safri Duo mit „Helele“ in Lauerstellung.

Bestens erholt im Album-Ranking zeigt sich Eminem. Der Skandal-Rapper schaut mit seiner neuen Platte „Recovery“ auf Platz zwei vorbei und legt damit sein insgesamt sechstes Top-Ten-Album hin. Einzig an Unheilig muss er sich die Zähne ausbeißen: „Große Freiheit“ bleibt auch in dieser Woche das Maß der Dinge.

Auf den nächsten LP-Positionen nehmen Power-Frauen Platz. Lena lässt ihren „Cassette Player“ auf der Drei spielen (Vorwoche: zwei), Disney-Star Miley Cyrus „Can’t Be Tamed“ und debütiert auf der Vier, Helene Fischer sichert sich mit ihrem „Best Of“ die Fünf (Vorwoche: drei).

Ein ganzer Schwung Neueinsteiger belegt der Reihe nach die Ränge sechs bis acht: Bruce Springsteen & The E Street Band folgen dem Ruf mit „London Calling: Live In Hyde Park“, Rock-Legende Ozzy Osbourne entfährt ein „Scream“ und die Indie-Gruppe The Gaslight Anthem schaut mit „American Slang“ zum ersten Mal in den deutschen Charts vorbei.


Jun 18 2010

Bei den Downloads bricht das Fußball-Fieber aus

Tag: AllgemeinGerhard @ 13:13

Aktuell gehen 71 Prozent der Verkäufe in den Top Ten der Single-Download-Charts auf WM-Lieder zurück. Höchster Neuling der Woche ist Bushido mit dem DFB-Kabinen-Song “Fackeln im Wind 2010″

Baden-Baden - Es ist heimtückisch, heiß, und wer es einmal bekommt, wird es so schnell nicht wieder los: Das Fußball-Fieber hat die Single-Download-Charts von media control erreicht. Aktuell machen Download-Verkäufe von WM-Liedern rund 71 Prozent des Gesamtabsatzes in der Top Ten aus.

Beliebteste Songs sind momentan „Waka Waka“ von Shakira und „Wavin’ Flag“ von K’naan. Auch die drei besten Neueinsteiger der Woche sind Fußball-Songs: Das DFB-Kabinen-Lied „Fackeln im Wind 2010“ von Bushido feat. Kay One steigt auf Platz fünf ein. One Republic debütieren mit dem ZDF-WM-Titel „Marchin’ On“ auf der 19. Die Spontan-Band Uwu Lena schafft es mit dem „Satellite“-Cover „Schland o Schland“ nach nur einem Verkaufstag schon auf Rang 27.


Jun 15 2010

Helene Fischer ist die Durchstarterin der Woche

Tag: AllgemeinGerhard @ 11:10

Mit ihrer „Best Of“-Platte landet Helene Fischer direkt auf Platz zwei der media control Album-Charts. Bei den Singles nehmen K’naan und Shakira mit ihren WM-Songs die ersten beiden Positionen ein

Baden-Baden - Vor zehn Tagen stand Helene Fischer beim Sommerfest der Volksmusik auf der Bühne, jetzt sorgt sie für mächtig Stimmung in den media control Album-Charts. Mit ihrer „Best of“-Platte springt die Schlagersängerin im Ranking von null auf zwei. Es ist nach „Zaubermond“ (2008) und „So wie ich bin“ (2009) die dritte Top-2-Platzierung ihrer Karriere.

Während Helene Fischer der Sprung an die Spitze bisher verwehrt blieb, schafften es U2 ganze acht Mal mit einem Album auf Platz eins. In dieser Woche debütieren die Iren-Rocker, die im August nach Deutschland kommen, mit ihrem Live-Mitschnitt „U2 360° At The Rose Bowl” an dritter Stelle.

Direkt dahinter gibt es einen Vorgeschmack auf eines der Kinohighlights dieses Sommers: „Eclipse - Bis(s) zum Abendrot“ liefert dank zahlreicher Alternative-Kracher von Muse, The Bravery oder Vampire Weekend wohlige Vampir-Klänge und beißt neu auf Position vier um sich.

Ein gelungenes Comeback feiert Christina Aguilera: Vier Jahre nach ihrem letzten Studioalbum schert die US-Sängerin mit „Bionic“ zum Auftakt auf Platz sechs ein. Gegen Deutschlands aktuellen Pop-Export Nummer Eins bleibt sie dagegen ohne Chance: Lena sitzt mit „My Cassette Player“ nach wie vor auf dem Album-Thron.

Fußball-WM hält endgültig Einzug in die Single-Charts

Bei den Singles muss der Grand Prix dem grünen Worldcup-Rasen weichen: Lena Meyer-Landrut fällt mit „Satellite“ von eins auf drei; neuer Spitzenreiter ist K’naan mit seinem Coca-Cola-WM-Song „Wavin‘ Flag“ (Vorwoche: zwei).

Auch Shakira macht Boden gut und klettert zusammen mit Freshlyground und dem offiziellen Fifa-WM-Lied „Waka Waka“ von Rang vier auf zwei. Der RTL-Fußballhit „Helele“ von Velile und dem Safri Duo schiebt sich ganze sechs Positionen nach oben und ordnet sich neu auf der Fünf ein.

Eilig haben es die Sportfreunde Stiller: Mit „54,’74,’90,2010“ klettern sie von Platz 37 auf 15. Auch Oliver Pocher macht große Sprünge und steigt mit „2010: Wir gehen nur zurück, um Anlauf zu nehm‘“ von Rang 44 auf 31.

Nur die höchsten Neueinsteiger in dieser Woche sind wieder Eurovisions-Stars: Madcon traten zwischen der Präsentation der Lieder und der Bekanntgabe der Ergebnisse auf und debütieren mit „Glow“ auf Platz elf.


Jun 08 2010

Lena wieder top bei Singles und Alben

Tag: AllgemeinGerhard @ 10:26

Lena ist nicht aufzuhalten: Die Eurovisions-Siegerin verteidigt in den Album-Charts ihre Spitzenposition und klettert im Single-Ranking von sieben auf eins

Baden-Baden - Die Erfolgsmeldungen für Lena reißen nicht ab. Die Siegerin des diesjährigen “Eurovision Song Contest” hält in den Album-Charts von media control nach wie vor das Zepter in der Hand und ist diese Woche auch bei den Singles wieder das Maß der Dinge. Ihr “Satellite” wechselt auf eine höhere Umlaufbahn und schwebt in der Hitliste von Rang sieben auf eins.

Doch nicht nur Lenas Grand-Prix-Auftritt kam in Deutschland offenbar gut an. Auch die Beiträge von Belgien und Aserbaidschan feiern Einzug in die Single-Charts. So debütiert der belgische Sänger Tom Dice mit seinem Lied “Me And My Guitar” zum Auftakt auf Position 20. Dice schaffte es beim “Eurovision Song Contest” auf Platz sechs und erhielt einzig von Deutschland die volle Punktzahl.

Safura ging mit “Drip Drop” für Aserbaidschan an den Start – und wurde Grand-Prix-Fünfte. Im Wettbewerb gab es für die junge Newcomerin zwar keine Punkte von Deutschland, in den Single-Charts tragen sie die Deutschen aber bis auf Platz 26 hinauf.

Vorjahressieger Alexander Rybak feiert mit “Fairytale” auf der 49 noch einmal eine Rückkehr ins Ranking. In den Kampf um die Vorherrschaft in den Single-Charts greift der Norweger aber nicht ein: Dort vertreibt Lena den Vorwochensieger K’naan und seine “Wavin’ Flag” von Rang eins auf zwei. Bronze geht an Unheilig, die mit “Geboren um zu leben” einen Platz gut machen können.

Album-Charts: Lena auf eins, Jack Johnson bester Neuling

In den Album-Charts dominiert Lena eindrucksvoll das Geschehen und schaltet “My Cassette Player” erneut an der Spitze ein. Dahinter postieren sich der Reihe nach Unheilig mit “Große Freiheit” (Vorwoche: fünf) und Die Fantastischen Vier mit “Für dich immer noch Fanta Sie” (Vorwoche: vier).

Direkt “To The Sea” zieht es Jack Johnson: Der Ex-Surf-Profi aus Hawaii legt sein mittlerweile fünftes Studio-Album vor und ist an vierter Stelle der höchste Neueinsteiger der Woche.

Ebenfalls neu dabei ist die US-Metal-Band Nevermore. Mit “The Obsidian Conspiracy” klettert sie bis auf Rang 13 hinauf – und damit so hoch wie noch nie zuvor. Auch Olli Banjo dürfte vollends zufrieden sein: Der Deutsch-Rapper eröffnet seine “Kopfdisco” zum Auftakt auf Platz 15, seiner besten Chart-Position bisher.


Jun 01 2010

Mark und Mehrzad läuten den Sommer ein

Tag: AllgemeinGerhard @ 10:18

Die beiden „DSDS“-Gewinner Mark Medlock und Mehrzad Marashi singen „Sweat a la la la la long“ im Duett – und stürmen bis auf Rang zwei der media control Single-Charts vor. Bei den Alben überzeugen Sido und Katie Melua.

Baden-Baden - Wenn ein Lied die Bezeichnung „Ohrwurm“ verdient hat, dann sicherlich „Sweat a la la la la long“ von Inner Circle. Die jamaikanischen Reggae-Stars legten 1992 den Sommerhit des Jahres hin und standen damals zwölf Wochen hintereinander auf Platz eins der media control Single-Charts. Auf den Wellen dieses Erfolgs reiten nun Mark Medlock und Mehrzad Marashi. Die beiden Sieger der 2007er- bzw. diesjährigen Ausgabe von „Deutschland sucht den Superstar“ geben im Duett ihre eigene Version des Hits zum Besten – und erobern aus dem Stand Platz zwei.

Die restlichen Single-Charts werden mehr und mehr vom runden Leder bestimmt. Während K’naan wie vor sieben Tagen seine „Wavin‘ Flag“ an der Spitze des Rankings in den Himmel hält, springen Shakira feat. Freshlyground mit dem offiziellen FIFA-WM-Song „Waka Waka“ von Rang 13 auf sechs.

Auch wenn ihre Idole das Champions-League-Finale gegen Inter Mailand verloren haben, müssen die Bayern Fans United nicht traurig sein: Ihr „Stern des Südens“ macht ganze 17 Plätze gut und geht in dieser Woche an 25. Stelle auf. Comedian Oliver Pocher nutzt den Schwung und schiebt sich mit „2010 - Wir gehen nur zurück um Anlauf zu nehm’“ von der 60 auf die 47. Die Sportfreunde Stiller klettern mit „54,’74,’90,2010“ von Rang 78 auf 65.

Die Plätze drei bis fünf gehen der Reihe nach an Sido feat. Adel Tawil mit der MTV-Unplugged-Version von „Der Himmel soll warten“ (Vorwoche: zwei), Unheilig mit „Geboren um zu leben“ (Vorwoche: vier) und Taio Cruz feat. Ludacris mit „Break Your Heart“ (Vorwoche: sieben).

Album-Charts: Lena erobert Spitze zurück

Bei den Alben verfehlte der Rummel um den „Eurovision Song Contest“ seine Wirkung nicht: Lena steigt mit „My Cassette Player“ wieder von Rang zwei auf eins und verdrängt Die Fantastischen Vier und „Für dich immer noch Fanta Sie“ an die vierte Stelle.

Zwischen die niedersächsische Newcomerin und die altgedienten Hip-Hopper aus Stuttgart mogeln sich zwei Neueinsteiger. Rapper Sido schafft es mit „MTV Unplugged – Live aus’m MV“ aus dem Stand auf Position zwei, Katie Melua mit „The House“ direkt auf Platz drei.

Die Top-Five wird durch Unheilig komplettiert: Ihre „Große Freiheit“ gibt es ab sofort nicht mehr an vierter, sondern an fünfter Stelle des Rankings.

Sowohl bei „Rock am Ring“, „Rock im Park“, „Nova Rock“ und „Greenfield“ stehen Heaven Shall Burn auf der Bühne. Die Metal-Jungs aus Thüringen schaffen es zum ersten Mal unter die media control Top Ten und debütieren mit „Invictus“ auf Position neun.


Mai 31 2010

85 Prozent der Verkäufe in den deutschen Single-Charts sind digital

Tag: AllgemeinGerhard @ 12:11

Während in den media control Single-Charts schon 85 Prozent der Verkäufe digitale Downloads sind, überwiegt in den Album-Charts immer noch die physische CD

Baden-Baden - Download-Verkäufe machen 85 Prozent der offiziellen deutschen Single-Charts von media control aus. Damit bestätigt sich der generelle Trend hin zu digitalen Track-Käufen. Bei den Album-Charts zeichnet sich ein anderes Bild ab: Hier überwiegt mit einem Anteil von 79 Prozent immer noch die physische CD.

In einem Vergleich mit den Musik-Charts sechs weiterer europäischer Länder ist das Verhältnis zwischen digital und physisch stets ähnlich. So sind digitale Trackverkäufe im Nachbarland Frankreich zu 89 Prozent in den Single-Charts vertreten, physische Singles entsprechend nur zu 11 Prozent. In den französischen Album-Charts ist das Verhältnis genau umgekehrt.

Mit 73 Prozent Download-Anteil am Single-Ranking verzeichnen die Österreicher im Sieben-Länder-Vergleich die niedrigsten Digital-Zahlen. Auch bei den Alben beträgt der Wert nur  sechs Prozent.

In der Schweizer Single-Hitparade dagegen sind mit 99 Prozent fast nur noch digitale Trackverkäufe vertreten. Im Album-Ranking beträgt das Verhältnis digital/physisch 14:86.

Wohin in Europa man auch schaut: Der digitale Schwerpunkt bei Singles und die physische Übermacht bei Alben ist stets deutlich. So machen Download-Verkäufe in den belgischen Single-Charts 93 Prozent aus, in den Niederlanden und Spanien jeweils 92 Prozent. Bei den Alben betragen die Digital-Werte in Belgien und Spanien jeweils acht Prozent, in den Niederlanden elf Prozent

Sämtliche Zahlen wurden von media control auf repräsentativer Basis für das laufende Jahr ermittelt.


Mai 26 2010

Fantastischer Erfolg für die Fanta 4

Tag: AllgemeinGerhard @ 10:48

Mit „Für dich immer noch Fanta Sie“ legen Die Fantastischen Vier ihr drittes Nummer-Eins-Album hin. In den Single-Charts läuten K’naan und Shakira vorzeitig die Fußball-WM ein.

Baden-Baden - Rechnet man alle Chart-Wochen zusammen, so haben sich Die Fantastischen Vier bisher 303 Wochen in den offiziellen Top-100 Album-Charts von media control aufgehalten. Mit „4:99“ (1999) und „Fornika“ (2007) kletterten die Stuttgarter Hip-Hopper in den Jahren 1999 und 2007 sogar bis ganz an die Spitze. Da aller guten Dinge bekanntlich drei sind, landen sie nach drei Jahren Schaffenspause nun zum dritten Mal mit einer Platte auf Platz eins. „Für dich immer noch Fanta Sie“ legt einen furiosen Start hin und vertreibt Vorwochensiegerin Lena und „My Cassette Player“  an die zweite Stelle.

Ebenfalls auf das Treppchen schaffen es die Rolling Stones. Die Rock-Legenden denken auch nach fast 50 Jahren Bandgeschichte nicht ans Aufhören und landen mit der Neuauflage ihres 1972er-Klassikers „Exile on Main Street“  neu auf Platz drei. Die Positionen vier und fünf sichern sich Unheilig mit „Große Freiheit“ (Vorwoche: drei) und Reinhard Mey mit „Mairegen“ (Vorwoche: zwei).

Seinen ganz persönlichen „Jackpot“ knack Michael Wendler. Der Schlagerstar reiht sich mit dem gleichnamigen Album zum Auftakt an siebter Stelle ein – und landet damit so weit oben wie noch nie zuvor. Steil aufwärts geht es auch für Faithless: Die Elektro-Musiker aus Großbritannien führen „The Dance“ neu auf Position zehn auf.

Single-Charts: K’naan löst Mehrzad ab

Im Single-Ranking führt das Runde nicht ins Eckige, sondern geradewegs an die Spitze der Hitliste: Knaan’s Coca-Cola-Fußball-WM-Song „Wavin‘ Flag“ steigt zwei Plätze nach oben und heizt die Stimmung zweieinhalb Wochen vor dem Event noch einmal mächtig an.

Auch der offizielle WM-Titel ist diese Woche neu dabei: „Waka Waka“, performt von Shakira und der südafrikanischen Erfolgsband Freshlyground, platziert sich auf Position 13.

Als höchste Neueinsteiger schaffen es Rapper Sido und Ich + Ich-Mitglied Adel Tawil mit „Der Himmel soll warten“ in der MTV-Unplugged-Version auf Rang zwei. Bronze geht an Unheilig, die mit „Geboren um zu leben“ einen Platz gut machen. Dahinter fallen die beiden Casting-Stars Mehrzad Marashi mit „Don’t Believe“ (Vorwoche: eins) und Lena Meyer-Landrut mit „Satellite“ (Vorwoche: zwei) jeweils drei Positionen nach unten.


Mai 18 2010

Lena ist die neue Album-Königin

Tag: AllgemeinGerhard @ 10:38

Nach ihrem sensationellen Erfolg bei den Singles stürmt Lena Meyer-Landrut jetzt auch die Album-Charts von media control: Ihr Erstlingswerk „My Cassette Player“ landet direkt auf der Eins

Baden-Baden - Das gibt Mut für Oslo: Deutschlands Grand-Prix-Hoffnung Lena Meyer-Landrut schnellt mit ihrem Erstlingswerk „My Cassette Player“ von null auf eins der Album-Charts von media control. Die 18-jährige Hannoveranerin, die sich auf ihrer Platte einfach nur Lena nennt, bestätigt ihren Erfolg in den Single-Charts: Dort stieg sie nach ihrem Sieg bei der Casting-Show „Unser Star für Oslo“ gleich mit drei Titeln unter den besten Fünf ein.

Allen Grund zur Freude dürfte auch Reinhard Mey haben. Der Liedermacher ist seit fast 40 Jahren ein echter Chart-Garant und debütiert mit „Mairegen“, seinem 25. Studio-Album, auf Position zwei. Es ist das insgesamt vierte Mal, dass sich Mey mit einer Platte auf dem Podium wiederfindet.

Zwei Plätze nach unten geht es für Unheilig. Die Formation um den Frontmann „Der Graf“ gibt das Szepter aus der Hand und rutscht mit „Große Freiheit“ auf den Bronzerang ab.

Obwohl „Kenneth allein zu Haus“ ist, entert der Ravensburger Rapper, der unter seinem Künstlernamen Kay One bekannt ist, mit seinem ersten Solo-Album neu die siebte Position. Weitere Neulinge im Ranking sind die US-Indie-Rocker von The National, die mit „High Violet“ an zehnter Stelle das Licht der Charts erblicken.

Taio Cruz bester Neueinsteiger in den Single-Charts

Bei den Singles heißt der höchste Neueinsteiger Taio Cruz. Das britische Multitalent war  unter anderem schon als Texter und Produzent für Brandy, Kesha und die Sugababes tätig und schaut nun zum ersten Mal selbst in den deutschen Single-Charts vorbei. Zusammen mit Ludacris und dem Song „Break Your Heart“ erobert er aus dem Stand Platz neun.

Direkt nach „Hollywood“ zieht es Marina & The Diamonds. Unter diesem Namen verbirgt sich keine Band, sondern die walisische Solo-Künstlerin Marina Diamandis, die sich zum Auftakt Rang 15 schnappt.

Auf dem Gipfel der Single-Charts führt auch in dieser Woche kein Weg an Mehrzad Marashi vorbei. Der „DSDS“-Triumphator steht mit „Don’t Believe“ unverändert auf der Eins. Auch Lena Meyer-Landrut rührt sich nicht vom Fleck und hält ihren „Satellite“ an zweiter Stelle in der Umlaufbahn. Dahinter profitiert K’naan vom langsam aufkommenden WM-Fieber und klettert mit seinem Coca-Cola-Werbesong „Wavin‘ Flag“ von Rang vier auf drei.


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